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Wie kann ich meine WordPress Mediathek aufräumen?

Es gibt praktisch keine Website ohne Mediendateien wie Bilder oder Videos. Jedoch ist es gerade bei WordPress Blogs nicht selten, dass im Laufe der Zeit die Größe der Mediathek etwas aus den Fugen gerät und die Verwaltung der vielen Dateien immer schwerer wird. So schrumpft nicht nur dein kostbarer Webspace, sondern auch die Geschwindigkeit deines Blogs muss möglicherweise darunter leiden.

Aber zum Glück gibt es Mittel und Wege, wie man doch Ordnung ins Chaos bekommen kann, ohne dafür viel Zeit zu investieren. Wenn du unsere Tipps aus diesem Post regelmäßig befolgst, kannst du dir sicher sein, dass deine Homepage und deren Mediendateien optimal funktionieren und auch größeren Besucheranstürmen gewappnet sind.

Wir werden dir verschiedene Wege zeigen, wie du deine WordPress Mediathek aufräumen kannst und dir auch drei hervorragende WordPress Plugins zeigen, die dir dabei helfen deine Bilder aufzuräumen. Lass uns loslegen!

Backup der Mediathek erstellen

Bei solchen Aufräumarbeiten empfiehlt es sich immer vorher ein Backup machen. Wie das genau geht und welche Plugins die richtigen dafür sind, erfährst du in unserem Artikel über die besten WordPress Backup Plugins.

Größe der Mediathek reduzieren

Wie viel Speicher dir für deine Grafiken und Videos zur Verfügung steht, hängt immer von deinem Hoster ab. Die Begrenzungen gibt es aber meist aus gutem Grund, denn zu viele Dateien können die Funktionalität deiner Seite beeinträchtigen und die Ladezeiten deiner Homepage verlängern. Langsame Seiten vergraulen neue Besucher und somit potentielle Kunden.

Außerdem können schlechte Bildgrößen die UX (User Experience) deines WordPress Blogs erheblich verschlechtern. Im folgenden findest du ein paar Tipps wie du die Größen deiner Bilder und Videos optimieren kannst.

1. Größe der Bilder reduzieren

Der Beitragseditor von WordPress verleitet schnell dazu Bilder einfach nur per Mauszeiger zu skalieren. Dabei wird aber lediglich per HTML die Anzeigegröße manipuliert. Die eigentliche Datei hat immer noch die ursprüngliche Größe. Daher sollten zu große Bilder immer in der tatsächlichen Größe reduziert werden. Das verbessert die Ladezeiten sowohl im Frontend als auch Backend.

Bilder herunter zu skalieren ist ein sehr effizienter Weg um Speicherplatz einzusparen ohne dabei Qualität einbüßen zu müssen. In dem man die Pixelgröße auf die maximale Größe reduziert mit der das Bild auch auf der Webseite angezeigt wird, kann man in der Regel die Dateigröße um einige Prozente senken.

2. Benutze JPG anstatt PNG

Ein weiterer großer Faktor, der beeinflusst wie viel Platz deine Mediendateien einnehmen ist das Bildformat, welches verwendet wird. Die zwei wohl bekanntesten Formate sind JPG und PNG. PNG eignet sich für Bilder mit einem hohen Detailgrad, bei denen man dem Besucher wirklich die bestmögliche Qualität liefern möchte oder einen transparenten Hintergrund benötigt. JPG wiederum schafft es einen Spagat zwischen Qualität und Dateigröße zu schlagen. Bei minimaler Qualitätseinbuße kann man bereits wesentlich kleinere Bilddateien erzeugen als mit PNG.

3. Lösche doppelte Bilder

Obwohl es auch mal passieren kann, dass man Bilder doppelt hochlädt, ist in der Regel aber eher die automatische Generierung von Bilderformaten im WordPress an Duplikaten schuld. Beispiel für solche Bilderformate sind zum Beispiel: Thumbnail , Medium und Large. Schnell wird so der Webspace unnötig gefüllt und zusätzlich die Seite verlangsamt.

Glücklicherweise gibt es dafür aber eine einfache Lösung. Geht dafür einfach auf Einstellungen -> Medien in eurem WordPress Dashboard.

Um die automatische Erstellung von verschiedenen Bilderformaten zu vermeiden, tragt ihr einfach eine 0 bei Maximaler Breite und Maximaler Höhe bei den nicht gewünschten Formaten ein. Danach speichert ihr eure Änderungen.

4. Unbenutzte Bilder und Dateien löschen

Eine weitere einfache Möglichkeit um euren Speicherplatz zu bereinigen und die Geschwindigkeit eurer Seite zu verbessern, ist das Löschen von nicht benötigten Dateien und Bildern.

Geht dafür einfach auf Medien-> Medienübersicht in eurem WordPress Dashboard.

Um ein Bild zu löschen, klickt ihr einfach drauf und wählt danach endgültig löschen.

Danach erscheint ein kleines PopUp und ihr müsst noch ein letztes Mal mit Ok bestätigen, dass ihr die Datei wirklich löschen wollt.

Um das Ganze zu beschleunigen , könnt ihr auch auf den Button Mehrfachauswahl drücken und somit mehrere Dateien und Bilder mit einmal auswählen. Danach müsst ihr das Löschen nur ein einziges Mal bestätigen.

Es ist völlig normal, dass sich im Laufe der Zeit immer mehr überflüssige Dateien ansammeln. Wiederholt daher diesen Prozess am besten jeden Monat (am besten noch häufiger).

Die besten WordPress Plugins für das Aufräumen von Bildern

Zwar ist die Mediathek von WordPress von Haus aus sehr intuitiv und besonders einsteigerfreundlich. Jedoch benötigt der ein oder andere fortgeschrittene Benutzer weitere Werkzeuge um seine Mediathek effizient verwalten zu können. Hier sind unsere 3 Plugin Empfehlungen für den Image Cleanup.

1. Media Cleaner

Media Cleaner ist ein einfaches Plugin, aber einmal installiert, erleichtert es das Aufräumen ungemein. Es scannt alle Beiträge der Seite und verschiebt alle ungenutzten Bilder in einen temporären Mülleimer. Danach kannst du dann noch einmal prüfen, welche Bilder wirklich gelöscht werden können.

2. Image Cleanup

Image Cleanup funktioniert genau nach dem gleichen Prinzip wie Media Cleaner. Auch hier werden ungenutzte Bilder indiziert und dir die Möglichkeit gegeben, danach nochmal einzeln zu filtern.

3. DNUI

DNUI steht für „Delete Not Used Images“, also „Lösche unbenutzte Bilder“ und ist praktisch identisch zu den zwei anderen Plugins. Da die Geschmäcker der meisten Benutzer verschieden sind, haben wir dieses Plugin auch unseren Empfehlungen hinzugefügt.

Am besten man testet einfach alle 3 mal und entscheidet sich dann für das Cleanup Plugin, was einem von der Bedienung am meisten zusagt.

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